U-Verlagerung Zechstein

Der Bau erfolgte ab August 1944, teils durch die Siemens-Bauunion G.m.b.H. (Deckname Zechstein)
Die Leitung hatte die OT-Einsatzgruppe VII, es wurden 4 Stollensysteme mit einer Nutzfläche von 17530 m2 fertiggestellt, geplant waren 82500 m2 Fläche. 
Zum Bau und als Arbeiter wurden Gefangene aus dem Außenlager Rabstein des KZ Flossenbürg herangezogen. Im Mai 1945 erfolgte der Baustop!

Ab 1942 fertigte die Weser-Flugzeugbau G.m.b.H., Bremen, teilweise in den Untertageanlagen Flugzeugteile, zum Kriegsende wurde das Objekt evakuiert und nach Ende des Krieges wurde die Anlage demontiert.
Anfang der 50ziger wurden Teile der Stollen als Lager für Pioniermunition der tschechoslowakischen Armee ausgebaut.
1955 übernahm die tschechoslowakische Armee die fertigen Stollen, im Werk-H erfolgte 1957-62 ein Ausbau zum Treibstoff-Reservelager der Zentralgruppe der Truppen (12 Tanks, Kapazität 7,5 Mio. Liter)
Ende 1994 übernahm das Tanklager die tschechische Ölgesellschaft und es war eine Modernisierung geplant, heute sind 10 Stk. der Tanks "rückgebaut", einer ist vorne aufgeschnitten und ein Tank ist noch komplett vorhanden!

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